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Viele Menschen stehen komplexen Finanzprodukten oft ratlos gegenüber, da diese unnötig kompliziert präsentiert werden.
Dies führt dazu, dass Finanzentscheidungen getroffen werden, ohne ein klares Verständnis für Funktionen, Kosten oder die damit verbundenen Risiken zu haben.


Dieses E-Book befähigt Sie, Beratungsgespräche selbstbewusster zu führen. Anstatt Fachwissen auswendig zu lernen, lernen Sie, gezielte Fragen zu stellen, die maximale Transparenz schaffen.
Sie erkennen, wie Ihr Berater verdient.
Sie verstehen, welche Kosten Ihre Rendite beeinflussen.
Sie können einschätzen, wie flexibel Sie wirklich auf Ihr Geld zugreifen.
Sie sehen Alternativen, bevor Sie sich binden.
Sie treffen Entscheidungen mit mehr Sicherheit – basierend auf Klarheit, nicht auf Bauchgefühl.
Solide Finanzentscheidungen beginnen nicht mit Fachwissen, sondern mit den richtigen Fragen.
© 2025 Sachwerte Kompass | www.sunremo.com
Ich war selbst einmal jemand, der Beratungsgesprächen fast blind vertraut hat, ohne nachzufragen. Ich habe Produkte unterschrieben, die „langfristig sinnvoll" klangen. Und Jahre später stellte ich fest:
Ich war nicht wütend auf den Berater als Menschen – sondern auf mich, weil ich absolut naiv und blind vertraut habe, ohne nachzufragen.
Das war der Moment, in dem ich begann, Fragen zu stellen. Und die Antworten, die ich bekam, haben mein Verhältnis zu Geld grundlegend verändert.

Mein Name ist Remo Trenkler und heute ist es mein Anliegen, Wissen weiterzugeben – damit niemand Entscheidungen trifft, die er später bereut, nur weil Fragen nicht gestellt wurden.
Nicht, damit Sie gegen Ihren Berater arbeiten – sondern damit Sie sich mit ihm auf Augenhöhe bewegen.
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In einem Beratungsgespräch entsteht schnell der Eindruck, dass Berater primär „helfen" möchten. In der Praxis basiert ein Großteil der Finanzberatung jedoch auf Vergütungsmodellen, die durch das gewählte Produkt bestimmt werden – nicht durch Ihre Ziele.
Das bedeutet: Nicht jedes Produkt, das Ihnen empfohlen wird, ist automatisch das für Sie beste. Manchmal ist es das Produkt, mit dem der Berater am meisten verdient.
Diese Frage schafft Klarheit darüber, ob Sie beraten oder verkauft werden.

Wenn Sie 50.000 € in ein Produkt investieren und beim Kauf 5 % Ausgabeaufschlag anfallen, zahlen Sie 2.500 € allein für den Einstieg.
Davon fließt ein Teil als Vergütung an den Vermittler. Dieser Betrag wird nicht zusätzlich berechnet, sondern von Ihrem eingesetzten Kapital abgezogen – und wirkt damit direkt auf Ihre spätere Rendite.
Das ist nicht „verboten" oder „falsch" – aber es ist wichtig, es zu wissen.
„Wie werden Sie für die Vermittlung dieses Produkts vergütet – und wie hoch sind diese Kosten in Euro für meine Investitionssumme?"
Ein seriöser Berater antwortet:
Ein guter Berater wird diese Frage begrüßen.
In der Praxis zahlen immer Sie – über Kostenstrukturen.
Das beantwortet nicht Ihre Frage.
Genau das sollten Sie doch tun.
Sie bekommen konkrete Zahlen in Euro (nicht nur in Prozent)
Sie erhalten eine Aufstellung einmaliger und laufender Kosten
Sie können nachvollziehen, wie sich diese Kosten auf Ihr Kapital auswirken
Ziel ist nicht, Misstrauen aufzubauen. Ziel ist Transparenz – als Grundlage für eine Entscheidung auf Augenhöhe.
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Bei vielen Finanzprodukten fallen nicht nur die Kosten an, die auf den ersten Blick erkennbar sind. Es gibt einmalige, laufende und indirekte Kosten, die sich über die Jahre auf die Rendite auswirken können.
Je kleiner die Rendite und je länger die Laufzeit, desto stärker wirken sich Kosten aus. Schon scheinbar kleine Prozentunterschiede können über viele Jahre zu großen Geldbeträgen werden.
Das Ziel dieser Frage ist Transparenz: Sie wollen nicht nur wissen, dass Kosten existieren – sondern wie hoch sie über die gesamte Zeit tatsächlich sind.
Welche Einmalkosten zu Beginn anfallen.
Welche jährlichen Kosten fortlaufend berechnet werden.
Ob es zusätzliche Kosten bei Umschichtungen, Auszahlungen oder Vertragsänderungen gibt.
Und vor allem: Wie viel das in Euro bedeutet. Nicht nur in Prozentwerten.
Ein guter Berater kann das in 2–3 Sätzen beantworten. Wenn das nicht möglich ist, fehlt entweder Transparenz oder Verständnis.
Angenommen, Sie investieren 50.000 €.
Wenn das Produkt laufende Kosten von 1,5 % pro Jahr hat, dann sind das:
Ohne dass Sie zusätzlich etwas einzahlen oder Geld entnehmen.

Dies ist kein Argument gegen das Produkt – sondern ein Hinweis darauf, dass Kosten bewusst wahrgenommen werden sollten, bevor Sie entscheiden.
„Bitte zeigen Sie mir alle einmaligen und laufenden Kosten – und nennen Sie mir den absoluten Betrag, den ich voraussichtlich über die gesamte Laufzeit bezahle."
Wenn der Berater sagen kann:
„Bei 50.000 € betragen die Gesamtkosten voraussichtlich etwa 6.800 € über 15 Jahre."
→ Das schafft Klarheit.
Wenn er sagt:
„Die Kosten sind branchenüblich" „Das merkt man später gar nicht" „Das ist mit eingerechnet"
→ Das beantwortet Ihre Frage nicht.
Sie ist:
klar
in Zahlen ausgedrückt
ohne Fachwörter verständlich
nachvollziehbar
Sie sollten am Ende das Gefühl haben:
„Ich weiß, was ich zahle – und ich weiß, warum."
Wenn dagegen das Gefühl bleibt:
„Ich glaube, ich sollte das verstehen – tue es aber nicht."
Dann ist das Gespräch noch nicht zu Ende.
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Wenn wir Geld anlegen, denken wir häufig an Wachstum – also daran, dass das Vermögen mit der Zeit mehr wird. Was dabei leicht übersehen wird: Ihr Geld verliert jedes Jahr an Kaufkraft, wenn die Preise steigen.
Das bedeutet: Auch eine Anlage, die „im Wert gleich bleibt", verliert real an Lebensqualität, wenn sie nicht mindestens die Inflation ausgleicht.
Wenn die Inflation im Durchschnitt 3 % pro Jahr beträgt, dann verliert Geld über längere Zeit hinweg deutlich an Kaufkraft.
Eine orientierende Faustformel lautet:
Bei rund 3 % Inflation halbiert sich die Kaufkraft etwa alle 23–24 Jahre.
Es geht also nicht zwingend darum, mehr Rendite zu machen, sondern mindestens darum, nicht weniger Kaufkraft zu haben. Denn selbst bescheidene Zinsen helfen nichts, wenn die Inflation Ihren realen Wert auffrisst.

Wenn Sie nach dem Inflationsschutz fragen, sollte Ihr Berater konkret darlegen:
Es reicht also nicht, eine „mäßige Rendite" zu nennen. Die entscheidende Größe ist:
Netto-Realrendite = Rendite – Kosten – Steuern – Inflation
Ihr Geld erhält oder steigert Kaufkraft
Ihr Geld verliert trotz „Anlage" an Wert
„Bitte erklären Sie mir, wie dieses Produkt nach Kosten und Steuern im Vergleich zur Inflation voraussichtlich abschneidet."
Ein guter Berater wird erläutern:
Wenn Sie hören:
Dann fehlt möglicherweise die Gesamtbetrachtung.
Denn eine Rendite von 4 % bedeutet etwas völlig anderes, wenn:
betragen.
In diesem Fall wäre die Netto-Realrendite:
4 % – 1,5 % – 1 % – 3 % = –1,5 % → realer Kaufkraftverlust.

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Viele Anleger achten beim Abschluss vor allem auf Rendite, Kosten oder Sicherheit – und übersehen dabei die Liquidität. Doch gerade in Lebenssituationen, die wir nicht planen: Jobveränderungen, familiäre Verpflichtungen, Krankheit, Umzug, Kaufchancen – entscheidet Zugriff darüber, ob Geld hilft oder blockiert.
Liquidität bedeutet Handlungsfreiheit.
Der Wunsch, dass Ihr Vermögen mit der Zeit mehr wird.
Die Fähigkeit, auf Ihr Geld zuzugreifen, wenn Sie es brauchen.
Ob und wann Sie Geld entnehmen können.
Welche Fristen für den Zugriff gelten.
Ob eine Entnahme die Rendite oder Vertragsbedingungen verändert.
Ob es zusätzliche Kosten gibt, wenn Sie früher an Ihr Geld wollen.
Es geht nicht darum, das Geld „jederzeit verfügbar" zu haben. Es geht darum, vorher zu wissen, was im Bedarfsfall möglich ist.
Das eine ist nicht automatisch besser als das andere – aber es sollte klar sein, welche Form Sie gerade wählen.
„Wie schnell und in welcher Form kann ich im Notfall Geld entnehmen – und welche finanziellen Auswirkungen hätte das konkret?"
Ein guter Berater nennt:
„Sie sollten gar nicht darüber nachdenken, Geld zu entnehmen – das ist langfristig gedacht."
„Das wird schon nicht vorkommen."
Dann wurde die Lebensrealität nicht berücksichtigt.
Finanzplanung ist dann gut, wenn sie Ihr Leben mitdenkt.
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Jede Geldanlage bringt Chancen und Risiken mit sich. Das bedeutet nicht, dass die Anlage „unsicher" oder „gefährlich" ist – sondern einfach, dass ihr Wert sich verändern kann.
Sie sollen verstehen, welche Art von Schwankungen typisch und realistisch sind – und welche Szenarien nur in Ausnahmefällen eine Rolle spielen.
Wenn Sie wissen, womit Sie rechnen dürfen, können Sie bessere Entscheidungen treffen und bleiben auch in unsicheren Marktphasen handlungsfähig.
Welche Wertschwankungen in guten und in schwierigen Marktphasen auftreten können.
Wie stark die Anlage in der Vergangenheit gefallen ist – und wie lange sie benötigte, um sich zu erholen.
Ob ein Totalverlust möglich ist – und wenn ja, unter welchen Bedingungen.
Sie brauchen dabei kein Fachwissen. Wichtig ist nur, ob Ihnen das Risiko-Niveau entspricht, mit dem Sie leben können.
Wenn Aktienmärkte fallen, sind Rückgänge zwischen 20 % und 40 % in schwierigen Jahren nicht ungewöhnlich. Das bedeutet nicht, dass die Anlage „schlecht" ist – sondern dass sie Marktbewegungen folgt, die sich über Zeit wieder ausgleichen können.
Umgekehrt gilt: Eine Anlage, die kaum schwankt, bietet meist auch kaum Renditechancen. Denn eines ist sicher: Ohne Schwankungen gibt es keine nennenswerten Erträge – es kommt nur darauf an, welche Risiken man eingehen möchte und wie man sie steuert.

„Wie hoch waren die größten Rückgänge dieses Produkts in der Vergangenheit – und wie lange dauerte es, bis sich der Wert wieder erholt hat?"
Diese Frage zeigt Ihnen:
ob das Risiko verständlich eingeordnet wird
ob Ihr Berater ehrlich und klar spricht
ob er Ihre Situation in die Einschätzung einbezieht
„Dieses Produkt ist risikolos."
→ Das gibt es nicht.
„Hier brauchen Sie sich über Schwankungen keine Gedanken machen."
→ Gerade darüber sollte man sich Gedanken machen.
Transparenz ist ein Qualitätsmerkmal. Ausweichende Aussagen sind ein Warnsignal.
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Wenn wir Geld investieren, denken wir meist zuerst an Rendite, Kosten oder Risiko. Was dabei häufig übersehen wird: Wo das Geld rechtlich liegt und wem es gehört.
Ihr Geld wird nur verwaltet.
Ihr Geld wird Eigentum des Anbieters.
Darum geht es in dieser Frage.
Guthaben auf:
sind durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt – bis 100.000 € pro Person und pro Bank (EU-weit harmonisiert).
Für Giro-, Tages- und Festgeldkonten
Im Falle einer Bankeninsolvenz
Das ist ein solider Basisschutz.
Bei vielen Investmentprodukten (wie z. B. Investmentfonds und ETFs) wird Ihr Geld rechtlich als Sondervermögen geführt.
Es gehört nicht zur Insolvenzmasse des Anbieters.
Es bleibt rechtlich Ihr Eigentum, selbst bei Insolvenz.
Von einer Verwahrstelle (Depotbank) kontrolliert.
Sie sind also nicht Gläubiger, sondern Eigentümer eines Vermögenswertes. Das ist ein wichtiger Unterschied.
Nicht alle Produkte sind so gesichert. Bei bestimmten Anlageformen besteht Ausfall- oder Totalverlustrisiko, wenn der Anbieter insolvent wird.
Hier tragen Sie das Risiko, dass der Herausgeber (z. B. eine Bank) nicht zahlen kann – das nennt man Emittentenrisiko.
„Liegt mein Geld in diesem Produkt rechtlich als Sondervermögen vor – oder trage ich ein Emittenten- bzw. Insolvenzrisiko des Anbieters?"
Wenn der Berater klar antwortet, merken Sie das sofort.
Wenn er ausweicht, kompliziert wird oder den Begriff nicht sauber erklären kann, ist es sinnvoll, die Entscheidung zu überdenken.
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In der Finanzberatung gibt es selten nur eine mögliche Lösung. Die gleiche Ausgangssituation kann auf unterschiedliche Weise gestaltet werden – abhängig von:
Ihrer persönlichen Lebenssituation
Ihrem Sicherheitsbedürfnis
Ihrem Anlagehorizont
Ihrer finanziellen Flexibilität
Wenn Ihnen nur eine Option präsentiert wird, fehlt der Vergleich.
Vergleiche schaffen Orientierung. Und Orientierung schafft Sicherheit.
Grundsätzlich geeignete Alternativen nennen
deren Stärken und Schwächen vergleichen
und begründet erklären, warum er eine bestimmte Lösung empfiehlt
Nicht, weil die Lösung „die beste" ist, sondern weil sie am besten zu Ihrer Situation passt.
„Welche anderen Produkte oder Anlageformen wären grundsätzlich für meine Situation geeignet – und worin unterscheidet sich die Empfehlung von diesen Alternativen?"
Damit öffnen Sie kein „Gegengespräch". Sie signalisieren: „Ich möchte verstehen, nicht verhandeln."
Ein seriöser Berater sagt zum Beispiel:
„Für Ihr Ziel kommen grundsätzlich ETFs, fondsgebundene Lösungen oder klassische Rentenprodukte infrage. Ich empfehle Ihnen Variante X, weil …
Das ist klar. Das ist einordnend. Das ist Beratung.
Antworten wie:
geben keine Begründung – sie dienen Überzeugung.
In solchen Fällen lohnt es sich, weiter nachzufragen, nicht um zu widersprechen, sondern um zu verstehen.
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Eine gute Finanzentscheidung endet nicht beim Abschluss. Sie beginnt dort.
Wenn Sie keinen klaren Einblick in Ihre Geldanlage haben, können Sie:
Transparenz bedeutet Kontrolle. Und Kontrolle ist die Grundlage für Souveränität.
Gute Anlagen lassen sich jederzeit online einsehen. Sie sollten auf einen Blick sehen können:
Den aktuellen Wert Ihrer Anlage und die Entwicklung über die Zeit.
Alle getätigten Ein- und Auszahlungen.
Transparente Übersicht der angefallenen Kosten (wenn verfügbar).
Ohne zusätzliche Terminvereinbarungen. Ohne Wartezeiten. Ohne Erklärungsbedarf.
Sie sollten wissen, was Ihr Geld tut – nicht „darauf vertrauen müssen", dass alles richtig läuft.
„Habe ich online Zugriff auf mein Depot oder Konto – und kann ich dort den aktuellen Wert und die Entwicklung jederzeit selbst einsehen?"
Eine klare Frage. Eine klare Antwort.
Ein guter Berater führt Ihnen die Plattform kurz vor.
Er zeigt, wie Sie die Werte einsehen können.
Und übergibt Ihnen später die Zugangsdaten.
Sie bleiben eigentümlich handlungsfähig.
Wenn Sie hören:
Dann bedeutet das:
Sie bekommen Informationen, aber keine Kontrolle.
Nicht, weil etwas verborgen wird – sondern weil das System nicht darauf ausgelegt ist, Sie eigenständig zu befähigen.
Für viele Anleger passt das nicht zu dem Ziel, souverän Entscheidungen zu treffen.
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Wenn über Geldanlagen gesprochen wird, geht es oft um Renditezahlen – 3 %, 5 %, 7 %. Doch diese Zahlen sagen nur etwas über den Bruttoertrag aus.
Entscheidend ist aber:
Was bleibt nach Kosten, Steuern und Inflation tatsächlich übrig?
Steuern sind nichts Unerwartetes oder Bedrohliches. Sie sind einfach ein fester Teil der Rechnung. Wenn man weiß, wann und woraus Steuern entstehen, kann man bewusst planen – und am Ende mehr behalten.
Bei Geldanlagen können zwei Dinge besteuert werden:
(z. B. Kursgewinne oder Wertsteigerungen)
(z. B. Zinsen oder Dividenden)
In Deutschland werden diese Erträge grundsätzlich mit der Abgeltungssteuer besteuert:
(wenn zutreffend)
Das klingt komplizierter, als es ist.
Wesentlich ist nur:
Sie können jedes Jahr einen Betrag steuerfrei nutzen. Den sogenannten Sparer-Pauschbetrag.
Dieser beträgt aktuell:
Das heißt: Bis zu dieser Höhe bleiben Kapitaleinnahmen steuerfrei, wenn Sie ihn mit einem Freistellungsauftrag bei Ihrer Bank hinterlegen.

Viele Menschen nutzen diesen Vorteil gar nicht – einfach, weil sie ihn nie erklärt bekommen haben.
„Welche Steuern fallen bei dieser Anlage während der Laufzeit und bei der Auszahlung an – und wie kann ich den Sparer-Pauschbetrag nutzen?"
Damit fragen Sie nicht nach einer Steuerstrategie. Sie fragen nach Transparenz.
Ein guter Berater erklärt:
ob sie jährlich oder erst am Ende anfallen
wie die Auszahlung steuerlich behandelt wird
und wie Sie steuerliche Freibeträge nutzen können
Sie müssen danach nicht alles auswendig wissen. Wichtig ist das Gefühl:
„Ich weiß, in welchem Rahmen sich das bewegt."
„Steuern sind kompliziert – das lohnt sich nicht, darüber nachzudenken."
„Das klären wir später."
führen dazu, dass Steuern ein blinder Fleck bleiben.
Doch gerade blind gelassene Themen erzeugen Unsicherheit. Sichtbare Themen geben Sicherheit.
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Ein Finanzprodukt ist nie eine Lösung für sich allein. Es ist immer nur ein Baustein innerhalb Ihrer gesamten finanziellen Situation. Erst wenn sich die Elemente ergänzen, entsteht Stabilität und Fortschritt.
Damit eine Geldanlage sinnvoll ist, sollte sie in Ihr persönliches Bild passen:
Langfristige oder kurzfristige finanzielle Bestrebungen.
Die Dauer Ihrer Anlagehorizonte.
Verfügbares Kapital und Notgroschen.
Ihr Komfortlevel bei finanziellen Schwankungen.
Große Ereignisse wie Hauskauf, Familiengründung, Ruhestand.
Wenn ein Produkt für sich selbst gut klingt, aber nicht zu Ihrem Leben passt, wird es sich langfristig nicht gut anfühlen.
Ihr Berater sollte erklären können:
Sie müssen nicht alles im Detail wissen — aber Sie sollten verstehen:
„Was tut dieses Produkt für mich?"
„Wie fügt sich dieses Produkt in meine bestehende finanzielle Situation ein – und welche Aufgabe erfüllt es konkret in meiner Strategie?"
Diese Frage signalisiert: Sie treffen keine Entscheidung „aus dem Moment heraus" — sondern bewusst und langfristig.
Ein guter Berater verbindet:
und zeigt, wie das Produkt diese Punkte unterstützt.
Das Gespräch fühlt sich danach geordnet, ruhig und klar an.
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Sie haben nun Wissen, mit dem Sie Beratungsgespräche auf Augenhöhe führen können. Nicht, weil Sie Fachbegriffe gelernt haben, sondern weil Sie die richtigen Fragen stellen können.
Sie entscheiden nicht aus Unsicherheit — sondern aus Klarheit.
Sie müssen nicht alles über Finanzprodukte wissen. Sie müssen nur verstehen, was für Sie wichtig ist.
Mit den richtigen Fragen lenken Sie jedes Gespräch — ruhig, klar, und auf Augenhöhe.
Das ist:
Finanzielle Selbstbestimmung.

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(Zum Ausdrucken oder Mitschreiben)
Wie werden Sie für dieses Produkt vergütet?
Welche einmaligen und laufenden Kosten entstehen — in Euro?
Wie schützt dieses Produkt mein Geld vor Inflation?
Wie schnell kann ich im Bedarfsfall auf mein Geld zugreifen?
Welche Wertschwankungen sind möglich — und wie wurden sie in der Vergangenheit ausgeglichen?
Ist mein Geld rechtlich als Sondervermögen geschützt?
Welche Alternativen gibt es — und warum empfehlen Sie mir diese Lösung?
Wo kann ich meine Anlage jederzeit selbst einsehen?
Welche Steuern fallen an — während der Laufzeit und bei Auszahlung?
Welche Rolle übernimmt dieses Produkt in meiner Gesamtstrategie?
Haben Sie zu jeder Frage eine klare Antwort erhalten? Sollten Sie bei mehreren Fragen „Nein" ankreuzen: → Vertiefen Sie das Gespräch oder holen Sie weitere Beratung ein.
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Nehmen Sie sie zu jedem Beratungsgespräch mit – so vergessen Sie keine wichtige Frage
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10 Fragen, die Sie in jedem Beratungsgespräch stellen sollten